Bei unseren Babybauchshootings steht natürlich oft die werdende Mama im Mittelpunkt – und das ist auch genau richtig so. Aber heute schenken wir den Männern mal ein bisschen extra Aufmerksamkeit und geben Euch wertvolle Tipps mit auf den Papa-Weg. Denn gerade bei den Partnerbildern passiert oft das Schönste: echte Nähe, echtes Teamgefühl und diese stille Vorfreude, die man später auf jedem Foto sieht.
9 Tipps für harmonische Paarbilder (die wirklich funktionieren)
1) Startet nicht mit „Posen“, sondern mit Ankommen
Die ersten Minuten sind zum Warmwerden da. Wir starten locker, schauen, was Ihr mitgebracht habt, und sprechen über Eure Vorstellungen und Wünsche. Danach starten wir ganz entspannt mit den ersten Aufnahmen und geben Euch direkt Anweisungen mit an die Hand. So verschwindet das „Was soll ich tun?“-Gefühl fast von allein.
2) Nähe statt Perfektion
Harmonisch wirkt es, wenn Ihr Euch zueinander orientiert: Stirn an Stirn, eine Umarmung von hinten, eine Hand am Bauch. Echte Nähe sieht auf Fotos immer gut aus – und fühlt sich auch so an.
3) Hände = Storytelling
Viele „Kameraängste“ hängen an einer einzigen Frage: Wohin mit den Händen?
Unsere Lieblingslösung: Babybauch + Rücken + Hände ineinander. Eine Hand am Bauch, die andere bei Euch beiden – und schon wirkt es verbunden statt „gestellt“.
4) Blick-Optionen, die sofort entspannen
Nicht jedes Bild braucht Blick in die Kamera. Oft sogar im Gegenteil. Drei sichere Varianten:
- Ihr schaut Euch an.
- Ihr schaut beide auf den Bauch.
- Einer schaut den anderen an, der Blick geht weich nach unten oder zur Seite.
5) Perspektivwechsel
Macht Euch bewusst, für wen Ihr diese Bilder eigentlich macht. Nicht für Instagram. Nicht für andere. Sondern für Euch – und vor allem für Euer Kind. Diese Fotos Eures Babybauchshootings werden irgendwann zu Erinnerungen, die mehr sind als „schön“. Sie zeigen, wie sehr Ihr Euch gefreut habt, wie nah Ihr Euch wart, wie Ihr als Team in diese neue Zeit gestartet seid. Und wie unglaublich besonders ist der Gedanke, Eurem Kind später einmal zu sagen: „Schau mal – da warst Du schon bei uns. Da haben wir auf Dich gewartet.“
6) Mini-Aufgaben statt „Jetzt lächeln!“
Wir arbeiten gern mit kleinen Prompts, zum Beispiel:
- „Sag Ihr/Ihm was Nettes ins Ohr.“
- „Streich Ihr/Ihm über die Wange.“
- „Leg Deine Hand auf den Bauch und atme einmal gemeinsam tief ein.“
7) Outdoorshooting: weniger Druck, mehr Natürlichkeit
Manche Partner fühlen sich draußen einfach wohler – weil es sich nicht so „nach Shooting“ anfühlt. Beim Outdoorshooting könnt Ihr Euch bewegen, kurz miteinander reden und habt automatisch etwas „zu tun“: gemeinsam gehen, stehenbleiben, kurz aneinander lehnen, Hand an den Bauch, Blick in die Weite. Das nimmt sofort Spannung raus und sorgt für Bilder, die leicht und echt wirken. Außerdem ist das Licht draußen (gerade am Abend) oft super weich – perfekt für harmonische Paarmomente.
8) Typische Ängste des Partners – und warum sie unbegründet sind
Viele Männer kommen mit dem Gedanken ins Shooting: „Ich kann das nicht.“ Und ehrlich? Das ist völlig normal. Die häufigsten Sorgen hören wir immer wieder – und genau deshalb sind sie so gut lösbar:
- „Ich sehe unnatürlich aus.“ – Das Gefühl kommt fast immer daher, dass man sich selten in emotionalen Momenten von außen sieht. Mit kleinen Aufgaben und klaren Anweisungen wirkt Ihr automatisch echt – ohne Schauspiel.
- „Ich weiß nicht, was ich machen soll.“ – Ihr müsst nichts „können“. Wir geben Euch einfache Schritte: wohin mit den Händen, wohin mit dem Blick, wie Ihr stehen könnt. Kein Rätselraten, kein Rumstehen.
- „Ich lächle komisch / ich mag mein Lachen nicht.“ – Deshalb arbeiten wir nicht mit „Jetzt lächeln“, sondern mit Momenten: ein Blick, ein kurzer Kommentar, ein Flüstern. Das bringt ein natürliches Lächeln, nicht dieses „Foto-Lächeln“.
- „Ich bin zu steif / ich habe keine lockere Haltung.“ – Steifheit ist meistens nur Anspannung. Bewegung löst das sofort: ein paar Schritte gehen, aneinander lehnen, kurz drehen, einmal tief durchatmen – und die Körpersprache wird weich.
- „Ich will nicht im Mittelpunkt stehen.“ – Perfekt – beim Babybauchshooting muss das auch nicht sein. Partnerbilder funktionieren am besten, wenn die werdende Mama und der Bauch der natürliche Fokus bleiben. Der Partner gibt Halt, Nähe und Präsenz – das wirkt stark, ohne „Show“.
- „Ich bin nicht fotogen / ich sehe auf Fotos immer blöd aus.“ Das liegt häufig an Perspektive, Licht und dem Moment – nicht an Euch. Genau das ist unser Job: gutes Licht, vorteilhafte Winkel, klare Führung. Ihr müsst nur Ihr selbst bleiben.
9) Plant die Bilder so, dass es für Euch passt
Wenn ein Partner wirklich kamerascheu ist, bauen wir die Partnerbilder oft in kurze, entspannte Blöcke ein – dazwischen macht Ihr Solo-Aufnahmen. So bleibt’s leicht und niemand hat das Gefühl, „durchhalten“ zu müssen.
Unser Fazit
Harmonische Paarbilder entstehen nicht durch Perfektion – sondern durch Verbindung. Und die ist bei Euch schon da. Den Rest übernehmen wir: mit Anleitung, Ruhe und einem Shooting, das sich nicht nach „Posen“, sondern nach Euch anfühlt.
Tipp: Wenn Ihr Euch fragt, wann der beste Zeitpunkt ist: Viele Paare fühlen sich rund um die 28.–32. SSW am wohlsten, weil der Bauch schön rund ist und die Beweglichkeit meistens noch gut passt.
Wenn Ihr Lust habt, Eure Babybauchzeit als Paar festzuhalten: Meldet Euch – wir freuen uns auf Euch.



